Einrichtung CompanyFlex mit SIP-Trunk

Szenario

In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung erfahren Sie auf Basis des folgenden Szenarios, wie Sie CompanyFlex mit SIP-Trunk in Betrieb nehmen.


Schritt für Schritt Anleitung als Video

Schauen Sie sich die notwendigen Einrichtungsschritte als Video an:

Schritt 1: Vorbereitung

Vor Beginn der Einrichtung prüfen Sie bitte, ob alle Informationen vorliegen und die benötigten Endgeräte vorhanden sind:

  • Auftragsbestätigung mit den gebuchten Produkten/Produktkomponenten und dem Bereitstellungstermin
  • E-Mail mit den Zugangsdaten
  • Router, Telefone und Telefonanlagen, die zum Betrieb am CompanyFlex geeignet sind. 
     
    • Die Verwendung von Endgeräten von anderen Herstellern ist zulässig, wenn der Hersteller diese am CompanyFlex getestet und freigegeben hat.
    • Sie benötigen für die Einrichtung der Endgeräte zusätzlich die Anleitung der Hersteller, da diese Anleitung herstellerneutral beschrieben ist.
Schritt 2: Zugangsdaten

Mit der Buchung erhalten Sie in der Regel per E-Mail die Zugangsdaten, die Sie für die Einrichtung von CompanyFlex zur Anbindung stationärer Telefonanlagen über SIP-Trunk benötigen. Zur Entschlüsselung des in der E-Mail angefügten Dokuments erhalten Sie zusätzlich eine SMS mit dem Code zur Entschlüsselung.

Dieses Dokument beinhaltet beispielhaft für einen CompanyFlex folgende Zugangsdaten:

  • Einmalpasswort für das Business Service Portal (BSP)
  • Zugangsdaten für die CompanyFlex-Standortprodukte (in diesem Beispiel CompanyFlex Complete)
  • Zugangsdaten für das Kundencenter für das Grundpaket



Schritt 3: Anschluss

Die Auftragsbestätigung enthält unter anderem den Termin zu dem Ihr Produkt mit IP-basiertem Anschluss durch die Telekom bereit gestellt wird. Nach der Bereitstellung des Anschlusses können Sie mit der Einrichtung Ihres CompanyFlex (SIP-Trunk) beginnen.

Schritt 4: Internet

In diesem Schritt richten Sie den Zugang zum Internet im Router ein.

  • Schalten Sie einen geeigneten Router an den Netzabschluss der Telekom an und beachten Sie die Anleitung des Herstellers zur Einrichtung des Internetzuganges.
  • Bei Verwendung von Routern der Telekom wird der Zugang zum Internet nach dem Anschalten in der Regel automatisch hergestellt. Wir empfehlen Ihnen jedoch auch in diesem Fall die Zugangsdaten des zugehörigen Standortproduktes im Router einzutragen.
  • Wenn Sie einen Router verwenden, der die Eingabe der Internet-Zugangsdaten erfordert, geben Sie die Zugangsdaten des zugehörigen Standortproduktes ein, die Sie dem E-Mail-Anhang entnehmen können. (Exemplarisch die unten magentafarben umrahmten Daten)

  • Testen Sie den Zugang zum Internet durch den Aufruf einer beliebigen Internetseitseite wie zum Beispiel www.telekom.de im Browser Ihres Rechners.


Im nächsten Schritt richten Sie - sofern noch nicht vorhanden - den Zugang zum Business Service Portal ein, danach erfolgt die Administration des CompanyFlex mit SIP-Trunk.


Schritt 5: Business Service Portal

Im Business Service Portal (BSP) können Geschäftskunden Ihre Mobilfunk-Rahmenverträge und Festnetz-Verträge (zum Beispiel CompanyFlex, DeutschlandLAN Cloud PBX etc.) verwalten, sowie diese Festnetz-Produkte administrieren. Die Einrichtung des BSP-Accounts erfolgt in zwei Stufen.
Sollten Sie bereits über einen BSP-Account verfügen, in dem Ihre Festnetz-Kundennummer eingebunden ist, können Sie diesen Schritt überspringen.


1. Stufe: BSP-Account anlegen

Mit Ihren persönlichen Daten  legen Sie einen BSP-Account (Nutzerkonto) an:

  • Business Service Portal (BSP) unter bsp.t-mobile.de aufrufen
  • Menüpunkt "Mein Account" / "Jetzt registrieren" aufrufen
  • Den Abschnitt "Sie sind Festnetz-Kunde der Telekom und haben bereits eine Benachrichtigung erhalten... "  aufrufen und den weiteren Anweisungen folgen.
  • Nach Drücken des Buttons "Registrieren" erhalten Sie eine E-Mail mit Ihrem Freischaltcode für den BSP-Account.
  • Gehen Sie wieder in das Portal und dort zum Feld "Freischaltcode eingeben" und tragen Sie dort den Code aus der E-Mail ein.
  • Legen Sie dann noch Ihren Benutzernamen und ein Passwort fest und speichern Sie dies ab.
  • Ihr BSP-Account ist damit angelegt.

2. Stufe: Festnetzkundennummer mit dem BSP-Account verbinden

  • Nach dem Anlegen des BSP-Accounts rufen Sie in der Benutzerverwaltung den Menüpunkt "Festnetz-Kundennummer verbinden" auf.
  • Tragen Sie dort das Einmal-Passwort und die Festnetz-Kundennummer aus den erhaltenen Zugangsdaten ein und speichern Sie diese ab.
  • Nach dem Abspeichern wird die Festnetz-Kundennummer mit dem BSP-Account verbunden.

Sie können nun die unter der Festnetz-Kundennummer gebuchten CompanyFlex-Produkte im Administrationsportal verwalten und konfigurieren.

Hinweis

Das Einmal-Passwort wird nur einmal je Festnetzkundennummer vergeben. Wenn Ihre Festnetzkundennummer bereits im BSP föderiert ist, wird dieses Einmal-Passwort nicht mehr mit den Zugangsdaten versendet. In diesem Fall erhält der Administrator dieser Kundennummer eine E-Mail, dass das neue Produkt im BSP administrierbar ist. Für den Zugriff auf den gewünschten CompanyFlex-Vertrag wenden Sie sich bitte an den Administrator in Ihrem Unternehmen.

Schritt 6: Administrationsportal

Über den zuvor angelegten BSP-Account gelangen Sie in das Administrationsportal.

  • Gehen Sie dazu auf der BSP-Startseite auf den Punkt "Festnetz Tools"   ->   "Festnetz-Produkte administrieren"

  • Wählen Sie in der sich öffnenden Übersicht im Bereich Produkt "CompanyFlex" aus.
  • Wählen Sie gegebenenfalls den gewünschten CompanyFlex Vertrag entsprechend der Zugangsnummer aus.
  • Über die Funktion "CompanyFlex konfigurieren" gelangen Sie nach Klick auf weiter in das Administrationsportal dieses Vertrages.

Sie befinden sich nun im Administrationsportal und können einen SIP-Trunk anlegen. Klicken Sie dazu unten links auf die Kachel "SIP-Trunk anlegen".

Geben Sie nun die erforderlichen Daten zur Anlage eines SIP-Trunks ein:

SIP-Trunk Name vergeben

Geben Sie dem SIP-Trunk einen beliebigen, aber sprechenden Namen, dies erleichtert später die Suche:

Rufnummern zuweisen
Weisen Sie dem SIP-Trunk aus dem Bereich "Freie Rufnummernblöcke" die gewünschten Rufnummern zu. In dem gezeigten Beispiel werden diesem SIP-Trunk nur die Dekaden 3 und 4 zugewiesen. Die restlichen freien Rufnummernblöcke können Sie zukünftig für andere Zwecke nutzen oder diesem SIP-Trunk später zuordnen.

Kontakt (optional)

Geben Sie optional Ihre Kontaktdaten oder die Daten des Ansprechpartners in ihrem Unternehmen ein.

Termin festlegen

Legen Sie den Zeitpunkt fest, ab dem der SIP-Trunk aktiviert werden soll. Sofern der SIP-Trunk sofort aktiviert werden soll, belassen Sie das Ausführungsdatum auf dem Tagesdatum.

SIP-Trunk angelegen

Klicken Sie auf den Button "Anlegen". Der SIP-Trunk wird nun mit den zuvor eingegebenen Parametern auf der CompanyFlex-Plattform angelegt.


Telefonie-Anmeldedaten auslesen

Bei aktivem Vertrag (VLT erreicht):

Für die Einrichtung der Telefonie auf der Telefonanlage benötigen Sie die Telefonie-Anmeldedaten. Zum Auslesen dieser Daten für den soeben angelegten SIP-Trunk, gehen Sie wieder auf die Startseite und klicken auf den neuen Reiter „SIP-Trunk“.


Die Telefonie-Anmeldedaten werden Ihnen angezeigt und können ausgedruckt werden.

Vor Inbetriebnahme (VLT noch nicht erreicht):

Für die Einrichtung der Telefonie auf der Telefonanlage benötigen Sie die Telefonie-Anmeldedaten. Diese können Sie auch bereits vor dem vereinbarten Liefertermin und damit vor Inbetriebnahme einsehen, um diese bereits in die Telefonanlage einzutragen. 

Zum Auslesen dieser Daten für den soeben angelegten SIP-Trunk, gehen Sie wieder auf die Startseite und klicken Sie auf den neuen Bereich unter Bestand "Geplante SIP-Trunks".

Die Telefonie-Anmeldedaten werden Ihnen angezeigt, wenn Sie auf den SIP-Trunk klicken.

Hinweis

Die Einrichtung des SIP-Trunks auf der Plattform erfolgt erst am Ausführungsdatum. Die Registrierung an der Telefonanlage kann damit erst nach erfolgreicher Einrichtung des SIP-Trunks erfolgen.

Schritt 7: Telefonanlage

Mit CompanyFlex (SIP-Trunk) können IP-basierte Telefonanlagen oder ISDN-Telefonanlagen genutzt werden. Bei Verwendung von ISDN-Telefonanlagen muss ein geeigneter Router mit der passenden Anzahl an ISDN So oder S2M Schnittstellen genutzt werden.

Folgen Sie nun:

  • Schritt 7 A: Inbetriebnahme einer IP-basierten Telefonanlage
  • Schritt 7 B: Inbetriebnahme einer ISDN-basierten Telefonanlage
Schritt 7 A: IP-basierte Telefonanlage

Nach der erfolgreichen Einrichtung des Internetzuganges (siehe Schritt 4: Internet) und der Administration zur Generierung der Telefonie-Anmeldedaten zur Einrichtung des SIP-Trunks in Ihrer IP-basierten Telefonanlage schalten Sie diese an den Router.

Einrichtung der Telefonie in der IP-basierten Telefonanlage

Da die Konfiguration je nach Hersteller sehr unterschiedlich ist, können wir hier den Ablauf nur allgemein und verkürzt darstellen:

  • Schalten Sie die Telefonanlage gemäß den Vorgaben des Herstellers an den Router an und öffnen Sie die Administrationsoberfläche Ihrer Telefonanlage.
  • Konfiguration des CompanyFlex (SIP-Trunk) in der Telefonanlage:
    • Die meisten Hersteller bieten spezielle Profile für den CompanyFlex (SIP-Trunk), so dass Sie dort nur die geforderten Daten eingeben müssen.
    • Geben Sie in der Telefonanlage die Telefonie-Anmeldedaten zur Einrichtung der Telefonie ein.

  • Mit dem Abspeichern dieser Daten registriert die Telefonanlage den CompanyFlex (SIP-Trunk) auf der CompanyFlex-Plattform
    • Die erfolgreiche Registrierung wird in der Regel in der Telefonanlage angezeigt.
    • Damit ist die Telefonie des CompanyFlex (SIP-Trunk) bis zur Telefonanlage funktionsfähig.
  • Konfigurieren Sie die Nebenstellen gemäß den Vorgaben des Herstellers.
Wichtiger Hinweis

Zum Abschluss der Konfiguration ist zwingend ein ausgehendes Gespräch von einer beliebigen Nebenstelle zu einem beliebigen Festnetzanschluss zu führen! Erst danach ist die Erreichbarkeit der Anschlüsse gegeben.

Schritt 7 B: ISDN-basierte Telefonanlage

Nach der erfolgreichen Einrichtung des Internetzuganges schalten Sie die ISDN-Telefonanlage an die ISDN-Schnittstelle des Routers an. Der Router muss also über entsprechende ISDN So-Schnittstelle oder ISDN S2M-Schnittstellen (PMX)  verfügen und er muss für den CompanyFlex geeignet sein.

Einrichtung der Telefonie im Router

  • Schalten Sie einen Computer an den Router gemäß den Vorgaben des Herstellers an und rufen Sie die Administrationsoberfläche des Routers auf.
    • Der Router muss in der Betriebsart "Media Gateway" konfiguriert werden. In diesem Falle wird die ISDN-Schnittstelle aktiviert.
    • Die meisten Hersteller bieten zudem spezielle Profile für den CompanyFlex (SIP-Trunk), so dass Sie dort nur die geforderten Daten eingeben müssen.
    • Geben Sie in den Router die Telefonie-Anmeldedaten ein
  • Der Router stellt eine Verbindung zu der CompanyFlex-Plattform her.
    • Die Telefonie des CompanyFlex bzw. der SIP-Trunk wird auf der Plattform registriert und ist damit funktionsfähig.
  • Weisen Sie der ISDN-Schnittstelle den SIP-Trunk zu. Der SIP-Trunk wird damit vereinfacht ausgedrückt an die ISDN-Schnittstelle "weitergeleitet".


Anschaltung ISDN-Telefonanlage

  • Die ISDN-Telefonanlage wird an den ISDN-Port des Routers angeschlossen.
  • Die Einrichtung der ISDN-Telefonanlage erfolgt gemäß den Vorgaben des Herstellers und unterscheidet sich nicht von der Einrichtung an einem ISDN-Anschluss.


Leistungsmerkmale am ISDN S0-Port

Die am SIP-Trunk verfügbaren Leistungsmerkmale werden an den S0-Ports oder S2M-Ports zur Verfügung gestellt. Die angeschaltete ISDN-Telefonanlage kann damit die am CompanyFlex (SIP-Trunk) verfügbaren Leistungsmerkmale nutzen. 

Wichtiger Hinweis

Zum Abschluss der Konfiguration ist zwingend ein ausgehendes Gespräch von einer beliebigen Nebenstelle zu einem beliebigen Festnetzanschluss zu führen! Erst danach ist die Erreichbarkeit der Anschlüsse gegeben.

Zurück Weiter