Unify

Hier erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur Konfiguration von Unify Octopus FX oder Unify OpenScape Business für den Betrieb mit CompanyFlex.

Telefonanlagen-Modelle

Die Einrichtungsinformationen beziehen sich auf die folgenden Unify Telefonanlagen-Modelle:

  • Octopus FX1, FX3, FX5, FX8 und FS
  • OpenScape Business X1, X3, X5, X8 und S
Technische Daten
ModellOctopus FX / OpenScape Business
 X1X3X5X8S
Erforderliche Firmware VersionV2 R7.1.0 026 (oder neuer)
Anzahl unterstützter paralleler Sprachkanäle30606060180
VerschlüsselungTLS


Rufnummernvarianten

Die Octopus FX / OpenScape Business unterstützt die Konfiguration von Einzelrufnummern (MSN) und Durchwahlbereichen von Rufnummernblöcken (DDI). Zudem können Rufnummern aus unterschiedlichen Ortsnetzkennzahlbereichen über einem SIP-Trunk konfiguriert werden.

Hinweis

Wenn Sie in Ihrer Telefonanlage Rufnummern aus unterschiedlichen Ortsnetzkennzahlbereichen konfigurieren, werden abgesetzte Notrufe abhängig vom Anschlussanbieter zur Leitstelle gelenkt.

  1. Anschluss von der Telekom: Der Notruf wird, unabhängig von der konfigurierten Ortsnetzkennzahl, anhand der IP-Adresse zur Leitstelle gelenkt und erfolgt somit ortsgebunden.
  2. Anschluss nicht von der Telekom: Der Notruf wird abhängig von der konfigurierten Ortsnetzkennzahl zur Leitstelle gelenkt und erfolgt somit ortsnetzgebunden. Auch dann, wenn der eigentliche Standort des Anschlusses von der konfigurierten Ortsnetzkennzahl abweicht. Siehe dazu auch nachfolgendes Beispiel.
Beispiel

Bei Anschlüssen von der Telekom wird der Notruf zur örtlichen Notrufleitstelle gelenkt. Bei Anschlüssen, die nicht von der Telekom sind, wird der Notruf zur Notrufleitstelle der konfigurierten Ortsnetzkennzahl gelenkt.

Anschlussanbieter

Standort

Anschluss / abgesetzter Notruf
Konfigurierte OrtsnetzkennzahlNotruflenkungVerbindung zur Leitstelle
Anschluss von der TelekomBonn089 (München)Ortsgebunden (unabhängig von der konfigurierten Ortsnetzkennzahl)Bonn
Anschluss nicht von der TelekomBonn089 (München)Ortsnetzgebunden (abhängig von der konfigurierten Ortsnetzkennzahl)
München


Konfiguration der Telefonanlage für den Betrieb mit CompanyFlex

Verwenden Sie zur SIP-Trunk-Einrichtung von CompanyFlex den Einrichtungs-Wizard von Unify.

Rufen Sie die Bedienoberfläche des Einrichtungs-Wizards in Ihrem Browser auf. Wählen Sie unter Einrichtung den Wizard Zentrale Telefonie und anschließend Internet-Telefonie und folgen Sie den Einrichtungsanweisungen. Die CompanyFlex-spezifische Konfiguration erfolgt erst im Bereich Provider-Konfiguration und -Aktivierung für Internet-Telefonie.

Um die Telefonie-Anmeldedaten für CompanyFlex zu konfigurieren, markieren Sie das Kontrollkästchen Telekom CompanyFlex SIP-Trunk und klicken auf Bearbeiten.

Die Plattformdaten für CompanyFlex sind bereits vorbelegt. Sie müssen jedoch noch im Bereich Provider-Outbound-Proxy die CompanyFlex-ID im Feld IP Adresse/Host-Name ergänzen.

Beispiel

Ihre CompanyFlex-ID ist 551111111111, dann lautet Ihr Outbound-Proxy:
551111111111.primary.companyflex.de

Die CompanyFlex-ID finden Sie im Administrationsportal. Wählen Sie in der Vertragsübersicht Ihrer Festnetz-Verträge die Kundennummer und das Produkt SIP-Trunk.   Aus der SIP-Trunk Übersicht navigieren Sie zu Telefonie-Anmeldedaten -> Outbound-Proxy.
Ist der erforderliche SIP-Trunk noch nicht aktiv, finden Sie die Telefonie-Anmeldedaten in der SIP-Trunk Übersicht unter Geplanter SIP-Trunk.

TLS Verschlüsselung

Wenn Sie verschlüsselte Kommunikation mittels TLS aktivieren möchten, markieren Sie das Kontrollkästchen Sicherer Trunk.

Rufweiterleitung mittels Rerouting (Call Deflection/SIP 302)

Eine Rufweiterleitung mittels Rerouting ermöglicht, dass die technische Weiterleitung in der CompanyFlex Plattform ausgeführt wird. Dadurch wird im Weiterleitungsfall keine zweite abgehende Verbindung seitens der Telefonanlage aufgebaut.

Um Rerouting zu aktivieren, markieren Sie im Bereich Provider-Leistungsmerkmale das Kontrollkästchen Rerouting aktiv.

Klicken Sie auf OK & Weiter und hinterlegen Sie anschließend die Telefonie-Anmeldedaten bestehend aus Registrierungsrufnummer, Telefonie-Benutzername und Telefonie-Passwort. Tragen Sie bei der Standard-Rufnummer eine beliebige, dem SIP-Trunk zugewiesene Rufnummer im E.164 Format (zum Beispiel +4922812345678) ein.

Die Telefonie-Anmeldedaten finden Sie im Administrationsportal. Wählen Sie in der Vertragsübersicht Ihrer Festnetz-Verträge die Kundennummer und das Produkt SIP-Trunk. Aus der SIP-Trunk Übersicht navigieren Sie zu den Telefonie-Anmeldedaten.
Ist der erforderliche SIP-Trunk noch nicht aktiv, finden Sie die Telefonie-Anmeldedaten in der SIP-Trunk Übersicht unter Geplanter SIP-Trunk.
 

Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Wizards, um die Konfiguration abzuschließen.

Konfiguration der Telefonanlage für die Einrichtung eines SIP-Trunk Callroutings

Mit Hilfe des Zusatz-Pakets SIP-Trunk Callrouting können Sie eine Lastverteilung (Verkehrssteuerung) der Gespräche oder eine redundante Anbindung konfigurieren. Dazu benötigen Sie einen externen Session Border Controller (SBC). Zur Einbindung des SBC muss in den Plattformdaten von CompanyFlex im Bereich Provider Outbound-Proxy die IP-Adresse des SBC eingetragen werden.

Bei einer reinen Verkehrssteuerung, kann die Konfiguration komplett in der Unify TK-Anlage erfolgen. Siehe dazu die Herstellerbeschreibung unter Deutsche Telekom CompanyFlex SIP-Trunk Konfiguration .

Beispiel für eine IP-Adresse

192.168.111.1

Die Registrierung des SIP-Trunks anhand der Telefonie-Anmeldedaten erfolgt im SBC selbst. Für mehr Informationen zur Einrichtung des SBC siehe AudioCodes -> SBC.

Für mehr Informationen zur Einrichtung des Zusatz-Pakets SIP-Trunk Callrouting siehe Anschlussbündelung.

Weitere Informationen zu Unify Telefonanlagen

Weitere Informationen zu Unify Telefonanlagen finden Sie im Unify Experts Wiki.

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